Sonntagsdienst April

Während eine Gruppe von 9 Feuerwehrkammeraden an der Stadtweiten Ausbildung teilnahm, befasste sich der Rest des Löschzuges Wiehl mit dem Mehrzweckzug. Auf dem Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug ist der Mehrzweckzug verlastet, um schwere Lasten (PKW´s, Conatiner...) zu Sichern und zu Bewegen.

Ein Kamerad stellte die Einsatzmöglichkeiten und Einsatzgrenzen sowie das Zubehör vor, anschließend wurde in einer Übung der Mehrzweckzug praktisch ausprobiert. 

Modul II erfogreich abgeschlossen

Sage und Schreibe 28 Nachwuchskräfte absolvierten in der Zeit vom 08.03. bis 24.03.2018 das Modul 2

Ausbildung in der einmal mehr Leitern, Leinen und Knoten im Mittelpunkt standen. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl eine große Aufgabe für das Ausbilderteam. Das am Ende alle Teilnehmer das Modul mit Erfolg abschließen konnten, lag sicherlich auch an der guten Disziplin und Motivation der Auszubildenden.
Auch das Wetter verlangte einiges ab. So hatte man teilweise die viel beschriebenen „gefühlten“ Temperaturen von bis zu -13°C !? Temperaturen bei dem das Knoten und Leitersteigen nur noch erschwert zu Händeln war. So muss man allen ein großes Kompliment machen, die sich dieser nicht einfachen Aufgabe gestellt haben. Ein großer Dank gilt an dieser Stelle auch den Ausbildern!
Herzlichen Glückwunsch und weiter so …

Weihnachtsbaumsammelaktion

Jugendfeuerwehr

! ACHTUNG !
Aufgrund der derzeitigen Wetterlage müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass die heutige Weihnachtsbaumsammelaktion in den Ortsteilen Wiehl, Wülfringhausen, Zirre, Bruch, Bielstein, Helmer-hausen, Kehlinghausen, Damte und Oberbantenberg nicht durchgeführt werden kann.

Der neue Termin wird Samstag, der 14.01.2017 sein!

...

Wir bitten um Ihr Verständnis !

Leistungsnachweises 2016

05. Juni 2016 - Heute wurden im Löschzug Wiehl die Grundlagen der Feuerwehrdienstvorschrift 3. mit praxisnahen Übungen aufgefrischt. Diese Dienstvorschrift regelt den grundlegenden Einsatzablauf für einen Lösch- und Hilfeleistungseinsatz. Weiterhin galt es die Richtlinie zur Durchführung des Leistungsnachweises, des Verbandes der Feuerwehren in NRW, zu wiederholen. Der Leistungsnachweis gliedert sich in folgende Punkte:

  • feuerwehrtechnischen Teil (Übung nach Feuerwehrdienstvorschrift 3.)
  • schriftlichen Beantwortung von Fachfragen
  • dem Anlegen von Knoten und Stichen
  • einem sportlichen Teil
  • einem Erste-Hilfe-Teil

Diese gilt es nächste Woche Samstag zu absolvieren.

Mittwoch 04.05.2016 – Jazzlight in der Feuerwache Wiehl

Auch in diesem Jahr öffnet die Feuerwache Wiehl ihre Tore für die großen und kleinen Fans der Jazzmusik. Zusammen mit dem Kameraden des Löschzugs Wiehl, begrüßen Sie die Musiker der „Original Oberbergische Dampfkapelle“. Kulinarisch haben wir uns in diesem Jahr auf ein völlig neues Snack-Konzept verständigt, daneben bieten wir Ihnen die gewohnte Auswahl an Kaltgetränken.

Da die Feuerwache in der Friedhofstr. 11 etwas abgelegen ist, wird Sie das „JAZZ-TAXI“ zwischen den Veranstaltungsorten umherfahren.

Wir freuen uns schon jetzt, Sie am 04.05 um 19:30 Uhr bei uns willkommen heißen zu dürfen!

Technische Hilfeleistung

15. April 2016 - Als Feuerwehr haben die Kameraden die Pflicht, nicht nur effektiv, sondern auch effizient zu arbeiten und das unabhängig von der Einsatzstelle.

Ein Beispiel: zwei Personen verunfallen mit einem Kleinwagen. Beide Insassen weisen mittelschwere Verletzungen auf und sind leicht eingeklemmt, der leicht adipöse Fahrer klagt über unmittelbar aufgetretene Rückenschmerzen. Ein Standardeinsatz der nach „Schema F bzw. FwDV 3“ abgearbeitet werden muss.

Ein Trupp (zwei Männer), werden zur Betreuung der Insassen abgestellt. Ein weiterer Trupp fängt an Fahrer und Beifahrer zu befreien. Insgesamt befinden sich 6 Personen, zwei davon mit schwerem Arbeitsgerät auf weniger als 5 Quadratmetern. Für Fehler ist kein Spielraum, jeder Handgriff muss sitzen um keinen der anderen Helfer zu gefährden. Aufgrund der Gegebenheiten kommt eine Rettung des Fahrers nur durch den Kofferraum im Betracht. Der inzwischen befreite Beifahrer wird durch einen weiteren Trupp ersetzt, der zur Unterstützung und Befreiung des adipösen Patienten angefordert wurde. Zwischen Lenkrad und Heckklappe arbeiten 6 Feuerwehrangehörige. Kurz darauf die Rückmeldung vom ersten Trupp: „zweiter Patient befreit.“

 

Effizientes Arbeiten auf engstem Raum, ist nur eine von vielen Herausforderungen, der sich die Kameraden des Löschzuges Wiehl regemäßig stellen um den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Wiehl im Ernstfall zu helfen.

 

Einsatzkurzübungen

An diesem Übungsdienst mussten die Kammeraden des Löschzug Wiehl unabhängig voneinander drei Einsatzszenarien abarbeiten.

Einsatzkurzübungen sind oftmals effizienter als größere Einsatzübungen. Denn gerade die ersten Minuten sind die stressigsten. –Eine Lagererkundung muss erfolgen, verschiedenste Situationen müssen abgewogen werden und das weitere Vorgehen geplant- Und genau dies ist das Ziel der Einsatzkurzübungen.

VU - Verkehrsunfall mit PKW oder Motorrad

15. Januar 2016 - Dieses Eisatzstichwort stellt in unseren Köpfen ein klares Szenario dar, was die Einsatzkräfte tatsächlich vor Ort erwartet ist meist nicht bekannt. Patienten mit Wunden, Knochen- und Gelenkverletzungen, Verätzungen, Verbrennungen, Erfrierung und Unterkühlung, Vergiftungen (z. B. durch Alkohol oder Medikamenten). In einigen Fällen spielen die durch den Unfall entstandenen Verletzungen nur eine untergeordnete Rolle. Herz-Kreislauf-Störungen (z.B. Schlaganfälle), Erstickungen durch Verschluckte Fremdkörper, Insektenstiche (besonders in Mund und Rachen), Krampfanfälle  wie Epilepsie oder Schlaganfälle können in einigen Fällen der Auslöser des Unfalles sein und verlangen als erstes die Aufmerksamkeit der Rettungskräfte. Die durchzuführenden Maßnahmen, um menschliches Leben zu retten oder Gesundheitsstörungen bis zum Eintreffen von Notarzt und Rettungsdienst zu mildern oder abzuwenden, können ebenso vielfältig sein  wie der Unfall selbst.

 Aus diesem Grund steht auch bei uns die „Erste-Hilfe“ immer wieder im Fokus, um im Einsatzfall Situationsgerecht handeln zu können.

Kurzübungen im Gruppen.- und Zugverband

02. August 2015 - Die zum Abbruch bereitstehenden Häuser in der Homburger-Straße, boten die ideale Kulisse für den Löschzug Wiehl einige, kleiner Einsätze durchzuspielen. Dazu zählte der gewöhnliche Kellerbrand, ein Hausbrand mit vermissten Personen, wie auch ein Gasaustritt der nach der GAMS-Regel (Gefahr erkennen – Absperren – Menschenrettung durchführen – Spezialkräfte alarmieren) abgearbeitet wurde. Die genannten Spezialkräfte waren mit dem  „Gerätewagen ABC-Messtechnik“ des Oberbergischen Kreises, der ebenfalls in Wiehl stationiert ist und von den Kameraden des Löschzuges Wiehl besetzt wird, vor Ort. Diese Einsätze liefen parallel, während der letzte Einsatz im Zugverband abgearbeitet wurde.

Leistungsnachweis 2015 - Intensive Ausbildung innerhalb einer Gruppe nach FwDV 3

07. Juni 2015 – auch in diesem Jahr ist es Ziel  des Löschzuges Wiehl auf dem Leistungsnachweis in Eckenhagen positiv in Erscheinung zu treten.
Der Leistungsnachweis als solches verfolgt das Ziel, den Feuerwehren des Kreises eine Basis zur Verfügung zu stellen in der eine Gruppe unter Leitung eines Einheitsführers beweisen kann bzw. muss, dass sie einen Löschangriff in verschiedenen Ausführungen in einem festgelegten Zeitraum (300Sekunden) durchführen kann.
 
Bei den Übungsdiensten, die der Vorbereitung dienen, geht es den Kameraden und Kameradinnen in der Einheit Wiehl primär um die sichere Handhabung der Geräte und um die Steigerung der körperlichen Leistungsfähigkeit. Im zweiten Schritt möchten wir natürlich alle gestellten Aufgaben unter den wachsamen Augen der Schiedsrichter erfolgreich lösen.

JAZZ-LIGHT in der Feuerwache Wiehl

13. Mai 2015 - An einem schönen Frühsommer-Mittwoch machten sich Groß und Klein auf den Weg zur der Feuerwehr Wiehl. Das Ziel: Eine spannende Entdeckungstour durch den traditionellen New Orleans- und Dixieland – Stil in der üblichen Besetzung mit Kornett bzw. Trompete, Klarinette, Posaune, Bass bzw. Sousaphone, Piano, Banjo und Schlagzeug. Die „Dixie Friends Krombach“ präsentierten dem Publikum neben den klassischen Jazztitel auch bekannte Evergreens.

Anfangs nicht vorstellbar, haben wir es geschafft die tolle Atmosphäre des Jahres 2014 noch zu überbieten. Die Jazzfans, die an diesem Abend den Weg in die Citywache fanden, waren begeistert. Aufgrund der Lage der Feuerwache (Steinbruch auf der Eichhardt) und der durchwegs positiven Resonanz im letzten Jahr, pendelte der Bus der Feuerwehr auch in diesem Jahr als "Jazztaxi" zwischen den Veranstaltungsorten.

Wir bedanken uns ganz herzlich beim „Kulturkreis Wiehl“ für die Organisation und natürlich auch bei den Kameraden und Kameradinnen für die tatkräftige Unterstützung und freuen uns schon jetzt auf eine Wiederholung im nächsten Jahr!

Richtiger Umgang mit hydraulischen und pneumatischen Rettungsgeräten

Am Sonntag den 03.Mai 2015 stand ein gemeinsamer Dienst mit einigen Kammeraden, der Löschgruppe Oberwiehl, auf dem Dienstplan. Im Fokus dabei: Der korrekte Umgang mit hydraulischen.- pneumatischen-Rettungsgeräten.

Hochfester TRIP - Stahl (Stahllegierung), HSD-Stahl - (High Strength and Ductility - (hohe Festigkeit und Duktilität)): Das geringe spezifische Gewicht und die mechanischen Eigenschaften machen das Material zum idealen Werkstoff für die Fahrzeugindustrie. Allerdings können diese Verbesserungen Rettungskräfte nach einem Unfall auch mit Gefahren konfrontieren und vor Herausforderungen stellen, wenn es notwendig wird eingeklemmte Fahrzeuginsassen zu befreien. Dies gilt für die oben genannten Werkstoffe, für nicht ausgelöste Airbags und deren Gasgeneratoren aber auch für die Komponenten der umweltfreundlichen alternativen Antriebe.

Daraus ergeben sich eine Vielzahl von Fragestellungen: Was müssen Rettungskräfte wissen, wenn ein modernen Fahrzeug in einen schweren Unfall verwickelt ist? Was genau verbirgt sich im verunfallten Fahrzeug? Was muss eine Einsatzkraft oder ein autonom arbeitender Trupp wissen um effizient und sicher zu arbeiten und was ist zuviel des „Guten“?

Die geeignete Konstitution bringen die Einsatzkräfte mit, durch sich systematisch wiederholende Übungsdienste werden die Rettungskräfte soweit vorbereitet, dass sich oben genannte Fragestellungen erst gar nicht stellen.