Aktivitäten

Berufsfeuerwehrtag 2016

Am Samstag, den 25.06.2016 trafen sich die Mitglieder der Jugendfeuerwehr der Stadt Wiehl zum diesjährigen Berufsfeuerwehrtag in Bielstein. Das Ausbilderteam hatte wieder ein buntes und spannendes Programm für eine 24-Stunden Schicht wie bei einer echten Berufsfeuerwehr auf die Beine gestellt. Zunächst wurden die Floriansjünger in zwei Löschzüge aufgeteilt und mussten dann die Einsatzbereitschaft ihrer Fahrzeuge überprüfen und sich mit den Gerätschaften vertraut machen. Während des 24-Stunden Dienst mussten die Jugendlichen viele verschiedene Einsätze abarbeiten, darunter eine Öl-Spur beseitigen, mehrere Bäume von einer Straße beseitigen, eine Personensuche nach einem Verkehrsunfall durchführen, eine eingeklemmte Person unter einem Lkw befreien, sowie mehrere Brandeinsätze abarbeiten. Zwischen den Einsätzen wurde gespielt, gemeinsam Fussball geguckt, und natürlich auch ausgebildet.

Ein besonderer Dank geht an alle, die zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben.

Stationsausbildung Fahrzeug & Gerätekunde

Am Samstag, 19.03.16, trafen sich die drei Gruppen der Jugendfeuerwehr, um eine umfangreiche Stationsausbildung mit dem Schwerpunkt Fahrzeug & Gerätekunde, an drei verschiedenen Stationen durchzuführen.

Eine Station beschäftigte sich dabei mit dem Gw-L2 (Gerätewagen-Logistik). Da die Feuerwehr auch Nachts zu Einsätzen ausrückt und man an den Einsatzstellen, wie beispielsweise einem Verkehrsunfall auf einer Landstraße, schnellstmöglich aussreichend Licht zur Verfügung haben möchte, muss der Umgang mit den Ausleuchtungskomponenten in regelmäßigen Abständen geübt werden. Nach einer kurzen Einweisung auf das Fahrzeug, bestand die Aufgabe der Jugendlichen darin, selbständig den Lichtmast mit zwei 1000W Strahler aufzubauen und Inbetrieb zu nehmen.

An der zweiten Station ging es darum, eine ''Person'' die unter einer Holzpalette eingeklemmt war, Patientenorientiert zu retten. Hierzu stand den Florians Jünger das HLF 20 (Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug) zur Verfügung. Nach einer kurzen Erkundung, wurde sich bei der Auswahl der Rettungsmittel für die Hochdruck-Hebekissen entschieden. Bei der Rettung galt es möglichst präzise zu arbeiten, um dem Patienten bei der Rettung nicht weitere Verletzungen hinzuzufügen. Das man eine solche Rettung nur im Team durchführen kann, erkannten die Jugendlichen hierbei schnell.

Das Highlight des Übungsdienstes befand sich an der dritten Station. Hierbei wurde den Kindern näher gebracht, wie genau man mit der DLA-K 23 (Drehleiter) arbeiten kann. So wurde ein C-Schlauch an dem Korb der Drehleiter befestigt und sollte durch Anweisung der Jugendlichen aus dem Korb, in einen Eimer koordiniert werden. Viel Spaß hatten die Florians Jünger auch beim Schlauchkegeln. Hier konnte spielerisch in Form von ''Kegeln'' das Schlauch werfen geübt werden.

Jugendfeuerwehr auf ,,Schnitzeljagd''

Am Samstag, den 21.11.2015 führte die Jugendfeuerwehr einen gemeinsamen Dienst zum Thema ,,Kartenkunde'' in Wiehl durch. Da das Feuer nicht unbedingt immer an Orten ausbricht, die gut mit Straßennamen beschrieben werden können, muss der richtige Umgang mit Karten in regelmäßigen Abständen geübt werden. Anfangs wurden die Jugendlichen durch einen Kameraden aus dem Löschzug Wiehl theoretisch an das Thema Karten herangeführt, welches im Anschluss in der Praxis umgesetz wurde.

Um am letzten gemeinsamen Übungsdienst noch einmal möglichst viele Themen aufzufrischen und den Dienst so interessant wie möglich zu gestalten, wurden die Floriansjünger in fünf Gruppen eingeteilt und mussten dann anhand der Koordinaten und den bereitgestellten Karten selbständig die verschiedenen Stationen aufsuchen. An den Stationen wurden den Jugendlichen die unterschiedlichsten Themen nocheinmal nahegebracht.

Bei der ersten Station galt es möglichst viele Fragen in einem ,,Feuerwehrquiz'' zu beantworten. An der zweiten Station wurde das in 2014 beschaffte HLF 20 vom Löschzug Wiehl den Jugendlichen präsentiert und im Anschluss das Thema Gerätekunde vertieft. An der dritten Station konnten die Floriansjünger nochmal alles rund um das Thema ,,Knoten und Stiche'' erfahren und die erlernten Knoten im Anschluss in Station vier ,,Einbinden in die Krankentrage'' in die Praxis umsetzten und die richtige Handhabung des Spineboards kennenlernen. Dass auch der Spaß bei der Jugendfeuerwehr nicht zu kurz kommt, zeigte sich an der letzten Station. Hier konnten sich die Jugendlichen am Kicker vergnügen. Somit konnte der Dienst nach rund zweieinhalb Stunden mit einem positiven Resümee abgeschlossen werden.

Ausflug in 15 Meter Höhe

,,Willkommen zum Abenteuer'' hieß es am Samstag, den 15.08.2015, für die Jugendfeuerwehr der Stadt Wiehl.

Bereits am frühen morgen machten sich die Jugendlichen und Betreuer voller Vorfreude mit dem Bus auf den Weg nach Hennef, um einen aufregenden Tag im dortigen Kletterwald zu verbringen. Nachdem vor Ort alle Jugendlichen, sowie Betreuer mit Helm und Gurt ausgestattet waren, folgte eine Sicherheitsunterweisung und im Anschluss ein kleiner Übungs-Parcours. Mit dem dadurch errungenen ,,Stempel'' waren alle gut vorbereitet, um für die kommenden drei Stunden auf eigene Faust die verschiedensten Parcours zu entdecken. Die Jugendlichen und Betreuer nahmen sämtliche Herausforderungen in einer Höhe von einem bis zu über 15 Metern mutig an. Ob auf schwebenden Holzbalken, blanken Drahtseilen, oder hängenden Tauen, alle Herausforderungen wurden tapfer angenommen und gemeistert. Es war ein abwechslungsreicher und spannender Tag für alle Beteiligten.

Die Jugendfeuerwehr Stadt Wiehl dankt allen Unterstützern und freiwilligen Betreuern, ohne die solche Ausflüge nicht umsetzbar wären.

Nach dem einen Schlauch kommt der nächste...

Am Samstag den 16.05.15 stand das Thema Schlauchleitung über lange Wegstrecken im Fokus der Jugendfeuerwehr Stadt Wiehl.

Immer wieder kommt es vor, dass an Einsatzstellen der Feuerwehr nicht genügend Wasser zum Löschen bereitsteht. Dann muss die Feuerwehr lange Schlauchleitungen teils bis zu mehreren Kilometern verlegen um am Brandherd löschen zu können. Dies muss regelmäßig geübt werden, da hier Besonderheiten in der Löschwasserzuführung auftreten. Zum einen muss beim Verlegen der Schlauchleitung darauf geachtet werden, das der Schlauch gerade und ohne Verdrehungen verlegt werden, da sonst Unfälle passieren können. Zum anderen müssen an verschiedenen Stellen Zwischenpumpen in die Leitung gebaut werden, um einen Wasserdruck am abgebenden Strahlrohr von mindestens 8 Bar zu erreichen. Bei einer Strecke von 100m B-Leitung verliert man ca. 1 Bar. Bei einer Höhendifferenz von 10m verliert man ebenfalls ca. 1 Bar. All diese Dinge müssen im Einsatzfalle bedacht werden, um schnellstmöglich ausreichend Wasser an der Einsatzstelle zu gewährleisten.

Geübt wurde in Großfischbach, wo von einem Löschwasserteich eine 400m lange Schlauchleitung in ein nah gelegenes Waldgebiet errichtet werden sollte. Die Höhendifferenz betrug 20m. Die jugendlichen Floriansjünger begannen also mit dem Aufbau der so genannten Null Pumpe direkt am Löschteich. Von da aus wurden nun Schläuche vom Schlauchwagen (SW 2000 Einheit Wiehl) verlegt. Nach gut 200m integrierten sie dann eine Zwischenpumpe (Gw-L Einheit Bielstein/Weiershagen) in die Leitung, um einen Ausreichenden Druck am Ende zu bekommen. Anschließend wurden nochmals 200m B-Leitung bis zum TLF der Einheit Wiehl verlegt, wo die Besatzung schon sehenssüchtig auf das dringend benötigte Wasser wartete. Der eingeteilte Einsatzleiter, teilte die 30 Kinder und Jugendlichen in verschiedene Gruppen auf, und ließ insgesamt 6 C-Strahlrohre und einen Wasserwerfer durch die jeweiligen Gruppen aufbauen, um das fiktive Feuer im angrenzenden Wald zu löschen. Am Ende musste dann aufgeräumt werden, wo alle fleißig mit anpackten.

Die Übung verlief sehr gut, und alle Beteiligten waren sehr zufrieden, sodass es in der abschließenden Übungsbesprechung nur positive Kritik und viel Lob für die Jugendfeuerwehrleute gab.

Die Betreuer sowie die Jugendfeuerwehrleitung bedanken sich ganz herzlich für diese tolle und gut ausgearbeitete Übung bei allen Kindern und vor allem bei den Aktiven Unterstützern, die solche Übungen erst möglich machen.

Jugendfeuerwehrübung Zug 2

Der zweite Februar-Dienst der Gruppe 2 (Löschzug Bielstein-Weiershagen und Löschgruppe Drabenderhöhe) führte unsere Jugendfeuerwehrmitglieder in diesem Jahr nach Kotthausen.

Um erste Erfahrungen im Bereich der Technischen Hilfe zu sammeln, besuchten wir die Firma Roggendorf. Dort konnte sich unser Nachwuchs tatkräftig austoben und die Kenntnisse im Bereich der technischen Hilfeleistung unter Beweis stellen.

So wurde das richtige Glas-Management an den Fensterscheiben eines PKW's geübt, das öffnen einer PKW Tür mit Schere und Spreizer erprobt und in Erfahrung gebracht wie eine Rettungssäge zu handhaben ist. Das Highlight war aber das professionelle stabilisieren eines PKW's mit Hebekissen und Unterleghölzern.

 

Die Jugendfeuerwehr bedankt sich bei der Firma Roggendorf für die nette Unterstützung.

Weihnachtsfeier der Jugendfeuerwehr

Weihnachtsfeier Jugendfeuerwehr

Am Samstag den 13.12.2014 fand die Weihnachtsfeier und somit auch der letzte Dienst im Jahr 2014 statt. Bei einem warmen Getränk und einem Stück Kuchen ließ man das Jahr 2014 revue passieren. Im Anschluss ging es zu Spiel und Spaß über: Den Jugendlichen stand ein Kicker sowie ein Billiard Tisch zur verfügung, die ausgiebig genutzt wurden und viel Spaß und freude bereiteten. Am Ende der Veranstaltung gab es für jeden eine kleine Überraschung.

Die Jugendfeuerwehr wünscht allen ein frohes Weihnachtsfest.

Jugendfeuerwehr und Jugend-THW – Zwei starke Teams!

Halbjahresabschluss der Jugendfeuerwehr

Am Samstag den 06.07.2013 übten in Brächen die Mitglieder der Wiehler Jugend-feuerwehr sowie die des Jugend-THW aus Waldbröl. Anlass war ein Familiennachmittag der als Halbjahresabschluss mit anschließendem Grillen geplant war.

Die jungen Einsatzkräfte fanden als Lage einen Brand in einer landwirtschaftlichen Werkstatt, sowie eine eingeklemmte Person unter einem Anhänger vor. Eine vermisste Person in der Werkstatt zu finden, dass war die oberste Priorität für die 35 Floriansjünger aus Wiehl. Das Jugend-THW  sicherte mit insgesamt 11 Jugendlichen den verunfallten Trecker samt Anhänger und begann umgehend mit der Rettung der eingeklemmten Person. Da auch bei der technischen Hilfe immer der Brandschutz sichergestellt wird, unterstütze auch hier eine Gruppe der Jugendfeuerwehr. Routiniert wurden die Szenarien abgearbeitet, und so war die Lage schnell unter Kontrolle.

Die Übungsleiter Florian Rinker (Jugendfeuerwehr Wiehl), Sara Högen und Sabrina Matschke (beide Jugend-THW Waldbröl) zogen eine durchweg positive Bilanz und freuten sich über zahlreiche Gäste, die bei strahlendem Sonnenschein den Weg nach Brächen gefunden hatten.

Im Anschluss wurde in gemütlicher Runde gegrillt und bei kalten Getränken der Nachmittag verbracht.

Jugendfeuerwehrfreizeit

Gerätehaus der Feuerwehr Cochem

Die Freizeit der Jugendfeuerwehr führte im Jahr 2011 in die Vulkaneifel. In dem Freiendorf "Pulvermaar" wurden die Zelte aufstellt. 4 Tage lang, mit vielen Atraktionen, verblieb die Jugendfeuerwehr dann in dem Feriendorf. Verschiedene Ausflüge, z.B. zur Feuerwehr Cochem, Sommerrodelbahn, Moselbad und Stadtbesichtigung rundeten das Programm in Pulvermaar ab.

Jugendfeuerwehr ganz groß

Zu den Highlights für die Hartgesottenen gehört der Berufsfeuerwehrtag. 24 Stunden im Leben eines Feuerwehrmanns: Brandbekämpfung, Unterstützung Rettungsdienst, technische Hilfeleistung, Personensuche.

Jugendfeuerwehr auf dem Eis

Mitglieder der Jugendfeuerwehr können die Sporteinrichtungen der Stadt Wiehl kostenlos nutzen. Ob Eishalle im Winter oder Freibad im Sommer, bei der Jugendfeuerwehr kommt der Spaß nicht zu kurz.