Offene Feuerstellen



Ob an St. Martin, zu Ostern oder beim Tanz in den Mai, Feuerbrauchtum gibt es rund ums Jahr. Die nachfolgenden Ratschläge sind daher immer aktuell.

Vor dem Vergnügen kommen die Formalitäten: Vergessen Sie nicht, Ihr Feuer beim Ordnungsamt 99-216 anzumelden - Sie vermeiden so einen ärgerlichen Fehleinsatz der Feuerwehr, für den Sie unter Umständen kostenpflichtig sind. Hier ein paar Aspekte, deren vorsorgliche Beachtung zur Vermeidung etwaiger Probleme beiträgt:

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  • Verwenden Sie nur trockene Pflanzenreste und unbehandeltes Holz - der Umwelt zuliebe. Kunststoffe wie Plastiktüten und Autoreifen aber auch andere Abfälle haben im Feuer nichts verloren.
     
  • Denken Sie daran, das Brennmaterial kurz vor dem Abzünden noch einmal umzuschichten, damit ihr Feuer nicht zur Flammenfalle für Tiere wird.
     
  • Halten Sie wegen Rauch und Hitze ausreichend Sicherheitsabstand zu Gebäuden und Bäumen (mindestens 50 Meter) und zu Straßen (mindestens 100 Meter) ein. Beachten Sie die Hauptwindrichtung.
     
  • Seien Sie vorsichtig beim Anzünden. Brennbare Flüssigkeiten als Brandbeschleuniger bergen ein hohes Risiko.
     
  • Brennen Sie nicht zuviel Material auf einmal an und achten Sie auf Funkenflug.
     
  • Offenes Feuer muss grundsätzlich beaufsichtigt werden. Sorgen Sie dafür, dass das Feuer sich nicht unkontrolliert ausbreiten kann.
     
  • Passen Sie auf kleine Kinder auf. Sie unterliegen schnell der Faszination des Feuers und unterschätzen die ihnen unbekannte Gefahr.
     
  • Brennen Sie nicht zuviel Material auf einmal ab, achten Sie auf Funkenflug.
     
  • Strohballen können sich allein durch die Hitzestrahlung entzünden und sind deshalb eine gefährliche Sitzgelegenheit.
     
  • Vermeiden Sie Rauchbelästigung durch zu feuchtes Material - Ihre Nachbarn werden es Ihnen danken.
     
  • Halten Sie eine Zufahrt für die Feuerwehr und den Rettungsdienst frei.
     
  • Etwaige Verbrennungen kühlen Sie sofort mit Wasser - so lange, bis die Schmerzen nachlassen. Bitte lassen Sie die Finger von so genannten Hausmitteln wie Mehl; sie stören die Heilung und führen zu schlimmen Narben. Bei größeren Verbrennungen alarmieren Sie den Notarzt.
     
  • Sollte Ihnen Ihr Feuer außer Kontrolle geraten, so zögern Sie nicht, sofort die Feuerwehr über Notruf 112 zu alarmieren.

Wiehl, 25.03.2007, Jens Schmidt

 

Quelle: http://www.lfv-bayern.de/brandschutzaufklaerung/ba-lagerfeuer.htm

 

 

Mittwoch, 20. August 2008, Thorsten Hoffmann