Gemeinsame Einsatzübung Zug III und DRK

Ablagefolie "Bereitstellungsraum Equipment Technische Hilfe"

Mehr als die Hälfte aller Einsätze leistet die Feuerwehr unter dem Stichwort "Technische Hilfe". Hierzu gehören auch Verkehrsunfälle mit eingeklemmten Personen. Neben den Brandeinsätzen sind dies Einsatzlagen, bei denen in besonderer Weise unverzügliches, zielorientiertes Handeln gefordert sind.

Eine hohe Professionalität in solchen Einsatzlagen erfordert stetiges Trainieren. Der Zug III - bestehend aus den Einheiten Bomig und Marienhagen - hat am 31.03.2014 im Rahmen einer unangekündigten Alarmübung die Bewältigung eines Verkehrsunfalles mit mehreren Verletzten geprobt. Die retttungsdienstlichen Aufgaben wurden dabei vom Deutschen Rote Kreuz übernommen.

Das Szenario war angesiedelt auf einer Kreisstraße zwischen Morkepütz und Marienhagen. Ein PKW war mit überhöhter Geschwindigkeit in einer Kurve mit einem entgegenkommenden Bagger kollidiert. Ein nachfolgendes Fahrzeug konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und kam von der Straße ab. Insgesamt 8 Verletzte - zum Teil eingeklemmt in den Fahrezugen - waren zu versorgen.

Durch die beengten Verhältnisse und die vergleichsweise hohe Zahl an Einsatzfahrzeugen von Feuerwehr und Rettungsdienst, war die lageorientierte Fahrzeugaufstellung der erste wichtige Aufgabe, die es zu bewältigen galt.

Anschließend waren die eingeklemmten Personen patientengerecht aus den Fahrzeugen zu befreien und die weiteren Verletzten zu versorgen und zu betreuen, um sie dann dem Rettungsdienst zu übergeben.

Als "Schiedsrichter" zur Beobachtung und Bewertung des Einsatzablaufes zogen StBI Jens Schmidt, HBM André Schmidt, HBM Ronnie Müller und UBM Alex Fuchs (alle LG Oberwiehl) bei "Entwicklungspotential in operativen Details" ein insgesamt positives Ressumee.