Großübung in Bielstein

Drehleiterkorb vor Industrieschornstein

Feuerwehr der Stadt Wiehl fährt Großübung mit 110 Akteuren

Die Erzquellbrauerei in Bielstein war Ziel einer Großübung. Das angenommene Szenario beinhaltete ein Schadenfeuer im Altbaubereich mit einer vermissten Person. Aufgrund der erheblichen Brandeinwirkung war es zu einer Leckage in der Ammoniak-Anlage gekommen, woraus wiederum eine gefährliche Atmosphäre in einem Teilbereich der Brauerei resultierte. Auf der Flucht vor den gefährlichen Dämpfen verunglückte ein weiterer Mitarbeiter und wurde unter einem Stapler eingeklemmt.

Das sehr umfangreich gewählte Szenario führte die Einheiten Bielstein/Weiershagen, Drabenderhöhe, Bomig/Morkepütz, Wiehl und Oberwiehl sowie die JUH Wiehl trotz massivem Kräfte- und Materialaufgebot planmäßig zeitweise an die Grenzen des Machbaren; einzelne Einsatz­abschnitte mussten vorübergehend mit nur einer Fahrzeugbesatzung betrieben werden.

Die Übung zeigte, dass die Feuerwehr der Stadt Wiehl insgesamt über ein hohes Leistungsniveau verfügt. "Eine derart große Übung unter tatsächlichen Einsatzbedingungen ist hin und wieder unabdingbar, insbesondere um Verbesserungspotenziale aufzuzeigen", resümierte der Leiter der Feuerwehr Guido Schulz.