Überörtliche Ausbildung bei der Feuerwehr Köln

Am 12. Oktober 2013 machten sich elf Kameraden der IuK Gruppe Wiehl auf den Weg nach Köln, um dort gemeinsam mit der IuK Gruppe der Bezirksregierung und dem Fernmeldedienst (FMD) der Feuerwehr Köln die Kommunikationsstrukturen für den am folgenden Tag stattfindenden Köln Marathon aufzubauen. Weiter wurde der Einsatzleitwagen 3, das Krisenzentrum, die Leitstelle und ein städtischer Bunker besichtigt. Der Tag endete im Gerätehaus Bomig mit Würstchen und Schnitzeln.

Treffpunkt war das K-Zentrum, die Heimat des Fernmeldedienstes in Köln. Nach einer kurzen Einweisung in den Tagesplan wurden unsere Fahrzeuge in die Marschgruppe des Fernmeldedienstes eingebunden und wir rückten in Richtung Bezirksregierung aus, wo wir die Kameraden der dortigen IuK begrüßen konnten.

Aufstellungsort des ELW 2 im Innenhof der Bezirksregierung Köln, Links der Gerätewagen FeldkabelbauGemeinsam wurde unter Leitung des Personals des FMD ein ELW 2 aufgebaut. Neben der Anbindung via Funk waren auch festverdrahtete Leitungen für Telefon und Fax im Kommunikationsplan vorgesehen. Die Anschlüsse wurden im 3. OG der Bezirksregierung bereitgestellt und mussten von dort aus in den ELW 2 verlegt werden. Derartige Aufgaben werden beim FMD Köln durch den Bautrupp erledigt, dessen Gruppenführer uns die Grundlagen des Feldkabelbaus in praktischen Beispielen näher brachte. So wurde mit den bewährten Technologien der Bundeswehr drei Leitungen durch Flure, über ein Gerüst und Bäume verlegt, bevor diese im ELW verdrahtet werden konnten. Da wir als IuK Gruppe Wiehl keinen Feldkabelbau betreiben, dies aber zu den regulären Aufgaben einer Fernmeldeeinheit gehört, war diese Ausbildung eine sehr willkommene Sache.

Im Anschluss an den praktischen Ausbildungsteil verlegten wir in die Feuerwache 5, welche die Heimat destl_files/themes/fw12/images/12_fachbereiche/IuK/20131012 Ausflug nach Koeln/IMG-20131013-WA0000.jpg ELW 3, des Krisenzentrums und der Leitstelle ist. Zunächst erhielten wir einen Einblick in den ELW. Die für das Fahrzeug zuständige Mitarbeiterin der Verwaltung hatte sich bereit erklärt, uns das Einsatzmittel erschöpfend vorzustellen. Mit großem Interesse folgten wir den Ausführungen und bekamen auch hier einige wertvolle Impulse für unsere Arbeit. 

Das Krisenzentrum in den Räumen der Feuerwehr Köln und die Leitstelle werden momentan umfassend mit neuer Technik ausgestattet. Die Arbeitsweisen und Bestuhlungsanordnungen sehen zunächst eher wirr aus, folgen aber einem ausgeklügelten System kurzer Wege und schnellster Reaktionszeiten. Es bestehen direkte visuelle Verbindungen zwischen dem Krisenstab und der Leistelle. Wechselseitig können z. B. Informationen auf größe Mediaboards projeziert werden. 

tl_files/themes/fw12/images/12_fachbereiche/IuK/20131012 Ausflug nach Koeln/IMG-20131013-WA0001.jpgDer letzte Termin in Köln war die Besichtigung eines alten städtischen Bunkers, welcher, weil unter einer Schule gelegen, bei Renovierungsarbeiten an dem Schulgebäude nur knapp der Entkernung entgangen ist. Interessant war, dass der gesamte Bunker mit dem gleichen Kommunikationsmaterial betrieben wurde, wie wir es vorher beim Aufbau des ELW 2 verwendeten. Die gesamte Fernmeldeinfrastruktur in dem Bunker wird durch den FMD regelmäßig geprüft und Instand gehalten. Im Notfall soll dieser Bunker die Verwaltung der Stadt Köln mit allen Dezernaten aufnehmen.

Der Tag fand sein Ende dann im heimischen Gerätehaus in Bomig. Dort wurde bei Würstchen und Steaks das erlebte resümiert. Alle waren sich einig, dass das Erlebte ganz tolle Impulse für die eigene Arbeit gegeben hat und der Wunsch einer Wiederholung wurde geboren.

Ein ganz besonderer Dank gilt zwei Personen. Der Leiter des Fernmeldedienstes Köln, Manfred Mohr, hat ein sehr wertvolles Programm für uns auf die Beine gestellt. Die Zusammenarbeit funktionierte hervorragend und wir konnten viele Dinge für unsere Arbeit mitnehmen. Nicht minder wichtig ist der Dank an die Frau unseres Gruppenführers Timo Rosenkranz, die hervorragend für die kulinarische Infrastruktur gesorgt hat.

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